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Im Oktober 2008 startete das sächsische Modellprojekt in Moritzburg, um arbeitslose Jugendliche in Ausbildung und Arbeit zu integrieren.

Angelehnt an ein dänisches Konzept, arbeiten und lernen in der "Neuen Produktionsschule" Schulabbrecher und langzeitarbeitslose Jugendliche. In den drei Werkstattbereichen Handwerk, Kreativ sowie Grüner Werkstattbereich arbeiten die Jugendlichen über einen Zeitraum von zwei Jahren und werden weiter qualifiziert.

Produktionsschule Moritzburg  - GaLa-Bau - Landschaftsschutz Hier werden demnächst Projekte der Abteilung Landschafsschutz vorgestellt.

Ihr Ansprechpartner in diesem Arbeitsfeld ist Herr Steffen Türke.

Produktionsschule Moritzburg - Jugendwerkstatt MeißenIn Zusammenarbeit mit dem Landkreis wird in Meißen eine Jugendwerkstatt durchgeführt. Jugendliche  werden hier anhand eines individuellen Förderplanes beruflich orientiert, vorbereitet und integriert.

Die Idee der Jugendwerkstatt basiert auf einer umfassenden Verbindung von Arbeiten und Lernen. Zusätzlich erhalten die Jugendlichen sozialpädagogische Begleitung.

Die Arbeitsbereiche, in denen in Meißen auch Jugendliche mit problematischem Umgang mit Suchtmitteln lernen und arbeiten, sind eine KFZ-Werkstatt sowie ein Grüner Bereich.

Produktionschule Moritzburg - Gebrauchtwarenladen Allerhand

Im Allerhand-Gebrauchtwarenladen auf der Wasastraße 17 können sich Menschen mit geringem Einkommen zu erschwinglichen Preisen mit Kleidung, Hausrat, Spielzeug, Möbeln eindecken.

Produktionsschule Moritzburg - ArbeitsgelegenheitenDie Produktionsschule Moritzburg führt an verschiedenen Stellen Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (AGH) durch, die sogenannten "Ein Euro Jobs". Ziele dieser niedrigschwelligen Beschäftigungsprojekte ist es, den Teilnehmern eine Tagesstruktur zu geben, sie langsam an die Prozesse der Arbeitswelt (wieder) heranzuführen und sie zu motivieren, sich wieder Perspektiven zu erarbeiten.

WAL webW A L ist ein passgenaues Angebot für Jugendliche, die von den vorhandenen Angeboten der Berufsbildung und der Grundsicherung für Arbeitsuchende nicht (mehr) erreicht werden. Das Ziel ist es, durch Stärkung der Kompetenzen und der Persönlichkeit des Jugendlichen, die persönlichen Ressourcen zur eigenverantwortlichen Lebensgestaltung zu aktivieren.

Lutz Sievert

Junge Menschen, die den Sprung von der Schule in das Berufsleben beim ersten Anlauf nicht schaffen oder sich auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben allein gelassen fühlen und / oder sich (noch) nicht zurechtfinden, bleiben oftmals frustriert zurück und drohen verloren zu gehen. Sie brauchen individuelle Unterstützung, um sich weiterzuentwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Zielgruppe sind daher nicht mehr erreichbare Jugendliche in und nach der Schule sowie im Übergangssystem. Sie sollen, je nach Bedarf bzw. Bedürfnislage, dauerhaft, punktuell bzw. zeitweise erreicht und betreut werden, um ihre soziale Stabilisierung und Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Ziel ist es, neue Wege der Integration junger Menschen, die an diesen Schnittstellen immer wieder verloren gehen, zu finden und ein passgenaues und durchgängiges Fördersystem am Übergang Schule in Ausbildung für nicht (mehr) erreichte Jugendliche zu schaffen.

Das Bundesprogramm gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, durch gezielte Beratung, Begleitung und Unterstützung
•    sich ihrer Stärken, Fähigkeiten und der eigenen Kraft bewusst zu werden,
•    alte Handlungsmuster zu unterbrechen,
•    neue Wege auszuprobieren und so
•    Motivation, Zuversicht und Sicherheit zu erlangen bei der Umsetzung eigener Ideen, Wünsche sowie (beruflicher und persönlicher) Ziele.




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Das Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.
Der Europäische Sozialfond ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investitionen in die Humanressourcen.

Ihr Ansprechpartner ist Lutz Sievert.

Zur Produktionsschule Moritzburg gGmbH gehört seit Januar 2019 das Projekt „SidA – Sicher in der Ausbildung“. Hier werden junge, zugewanderte Menschen (ab 18 Jahre) mit unterbrochenen Bildungslaufbahnen ausbildungsfit in Deutschland gemacht.

Mit der Zugangsvoraussetzung eines Sprachniveaus von mindestens A2 erhalten sie nachholend ein entscheidendes Maß an Grundbildung, um später in der Berufsschule bestehen zu können. So werden sie an drei Tagen pro Woche intensiv in den Fächern Deutsch als Zweitsprache, berufsbereichsbezogenes Deutsch, Mathematik, Physik, Biologie und Informatik beschult und erhalten zudem Bewerbungstraining inkl. Berufsorientierung.

An zwei Tagen pro Woche gehen die Teilnehmenden der Bildungsmaßnahme in ein Praktikum. Dieses findet extern in ausbildungsinteressierten Betrieben statt. Je nach Berufswunsch werden die Teilnehmenden unterstützt, den geeigneten Praktikumsplatz zu finden und sie werden, nach ihrem Bedarf angepasst, im Praktikum begleitet.

Vorgesehen ist die Einmündung in die gewünschte Berufsausbildung möglichst im Praktikumsbetrieb oder mindestens eine Vermittlung in weiterführende Angebote der beruflichen Bildung oder Beschäftigung (z.B. EQ, EQ Plus, AsA, BvB).

Das „SidA“-Team besteht aus DaZ-geschulten Lehrkräften. Die Teilnehmenden werden von einer Fachkraft zusätzlich sozialpädagogisch unterstützt.

Laufzeit des im Januar 2019 gestarteten Kurses: bis Ende Juli 2020

 

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Weiterhin ist das Projekt Bestandteil des Projektes RESQUE continued des Sächsischen Flüchtlingsrates.

Das Projekt Resque continued wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Ihr Ansprechpartner ist: David Meis

 

 

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Im Rahmen des sächsischen Förderprogramms und den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zum Vorhaben der Förderung der nachhaltigen sozialen Stadtentwicklung in benachteiligten Stadtgebieten, startete das Projekt "Kontaktladen-Haltepunkt" am 01.07.2018 mit dem Ziel, die soziale Eingliederung und Integration der Menschen in Beschäftigung zu fördern, um die soziale Situation im Meißner Stadtgebiet "Triebischtal" für dessen Bewohner nachhaltig zu verbessern.

Der Kontaktladen "Haltepunkt" ist eine Begegnungsstätte mit offener Komm- und Gehstruktur, in der durch niederschwellige Angebote (z.B. Frühstücksangebot; kreatives Beschäftigungsangebot; Eltern-Stammtisch; Vater-Kind-Treff) soziale Kontakte gefördert werden und individuelle Problemlagen in Beratungsgesprächen erfasst und bearbeitet werden können.

In den geschlossenen Vorhaben (z.B. Themenabend, kunsttherapeutisches Angebot, Kreativ-Workshop, Kompetenz- und Kommunikationstraining, Suchtprävention, Gesundheitsförderung) mit einer festen Gruppenstruktur über einen längeren Zeitraum ist die Zielsetzung vor allem die Weiterentwicklung von Kompetenzen, die Bewußtmachung der Eigenverantwortung durch Selbstwahrnehmung und die Aktivierung der eigenen Ressourcen für die Hilfe zur Selbsthilfe.

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Kontaktdaten:

Kontaktladen - Haltepunkt

Talstraße 24

01662 Meißen

Ansprechpartner:             Juliane Krause

Tel.:                                    03521 / 47 63 970

                                          0177 / 7550 597

E-Mail:                               Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Öffnungszeiten:

Mo         geschlossen (nur mit Terminvereinbarung)

Di          10:00Uhr-13:00Uhr   Kreativ-Workshop

15:00Uhr-17:00Uhr   offenes Gesprächsangebot

Mi         10:00Uhr-15:00Uhr   offenes Gesprächsangebot

            16:00Uhr-18:00Uhr   betreuter Umgang (nur mit Termin)

Do        10:00Uhr-12:00Uhr   offenes Gesprächsangebot

14:00Uhr-17:00Uhr   Eltern-Kind-Basteln /Spielnachmittag

Fr          9:00Uhr-12:00Uhr     Frühstücksangebot

             12:30Uhr-14:00Uhr   Elternstammtisch

Bitte beachten Sie aktuelle Aushänge zu abweichenden Angeboten an der Eingangstür!

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FLÜCHTLINGSSOZIALARBEIT

 

Flüchtlingssozialarbeit für die Standorte Moritzburg, Radeburg und Radebeul

In der Flüchtlingssozialarbeit beraten, begleiten und unterstützen wir Asylsuchende, die in Radebeul, Moritzburg oder Radeburg in dezentralen Wohnungen oder einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht sind. Wir bieten den Asylsuchenden individuelle Beratung, geben Orientierung, Informationen und unterstützen sie bei der Integration.

Zu den Aufgaben gehören:

- Unterstützung im Asylverfahren

- Hilfe bei alltäglichen Fragen und Problemen

- Zugang zu Bildungsmöglichkeiten und zum Arbeitsmarkt schaffen

Die Arbeit steht unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“, wobei die individuellen Ressourcen der Menschen im Vordergrund stehen.

Anschrift und Kontakte

 

Kiefernstraße 1

01445 Radebeul

Tel.: 0351 / 833 86810

Fax: 0351 / 833 86812

Ansprechpartnerin:

Frau Jasmin Rodig                             0163 / 7350633

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Beratung Radebeul

Gemeinschaftsunterkunft:               Kötitzer Straße 108

01445 Radebeul

Dienstag/Donnerstag            10:00 – 15:30Uhr

Dezentral:                                          Kiefernstraße 1

                                                           01445 Radebeul

                                                           Mittwoch (n. Vereinbarung)ab 13:30Uhr

                                                           Freitag                                    09:00 – 12:30Uhr

 

 

KOMMUNALER INTEGRATIONSKOORDINATOR (KIK)

 

KIK für die Standorte Moritzburg, Radeburg und Radebeul

Der KIK unterstützt aktiv das bereits vorhandene Netzwerk aus Mitarbeitern des Landratsamtes und der Kommunen, der Engagierten Bürger in Bürgerbündnissen und Vereinen bei der Arbeit mit Geflüchteten. Im Vordergrund steht dabei die gelingende Integration in den Alltag der genannten Kommunen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist der Übergang vom Asylbewerberleistungsgesetz in die Arbeitswelt, auch mit Inanspruchnahme der entsprechenden sozialen Unterstützungssysteme bis zur Jobaufnahme.

 

Anschrift und Kontakte

 

Kiefernstraße 1

01445 Radebeul

Tel.: 0351 / 833 86810

Fax: 0351 / 833 86812

Ansprechpartner:

Herr Morris Hänke                01575 / 4449733

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Zur Produktionsschule Moritzburg gGmbH gehört seit Frühjahr 2019 unsere Wohngemeinschaft „Haus Awhina“ - eine Einrichtung TitelbildAwhinafür Jugendliche und junge Heranwachsende mit einer Essstörung. Aus dem Maorischen abgeleitet, bedeutet Awhina Hilfe und Unterstützung und steht damit für den Leitgedanken der Hilfe zur Selbsthilfe. In zwei Gruppen mit je sieben Plätzen bietet unsere Wohngemeinschaft die notwendige therapeutische und sozialpädagogische Unterstützung sowie die räumlichen Rahmenbedingungen, die für die Genesung und die persönliche nachhaltige Entwicklung erforderlich sind. Das interdisziplinäre Fachkräfteteam schafft dabei eine gesunde Alltagsstruktur und leistet Hilfe und Unterstützung, wenn diese notwendig ist. Dabei sind die Achtung der Würde eines jeden Menschen, Wertschätzung, Gerechtigkeit, Vertrauen, Fürsorge und fachliche Kompetenz wichtige Grundsatzprinzipien unserer Arbeit.

Telefon: 035207 995175 oder 0171 4180017

               

 

Ansprechpartner:     Frank Köhler

 

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